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11.03.2021

🖊 TOP GYM Finest Fitness | Abnehmen und Stress - ach deshalb greifst du bei Stress zu Fast Food und Süßigkeiten... |

Wenn es darum geht, abzunehmen und an der Figur zu arbeiten, schadet dir eine große Portion Gelassenheit nicht. Mit „Gelassenheit“ meinen wir an dieser Stelle nicht, dass du dir bei jedem anstehenden Geburtstag drei Stück Kuchen auf den Teller schaufeln und die guten Vorsätze über Board werfen sollst. Was wir meinen ist, dass du dich mit deinen Zielen und dem Weg dahin nicht zu sehr unter Druck setzen solltest. Ansonsten kann nämlich ganz schnell das Gegenteil passieren und statt der gewünschten Abnahme stellt sich der Hunger auf Schokolade und Fast Food ein.

Falls du dich fragst, wieso wir in stressigen Zeiten eigentlich bevorzugt zu Süßigkeiten und Fast Food greifen, kommt hier die simple Antwort: Schuld an dem Heißhunger, den wir bei Stress nur schwer kontrollieren können, sind verschiedene Hormone und unser Gehirn.

Bei Stress hat das Gehirn Hunnger

Das Gehirn verbraucht rund die Hälfte des Tagesbedarfs an Kohlenhydraten. Sind wir gestresst, verbraucht unser Hirn jede Menge Glukose, was vom Nukleus arcuatus - das Hirnareal, das für die Regelung unseres Appetits und der Sättigung zuständig ist - als Mangel registriert wird. Weil dem Hirn nun Glukose fehlt, bittet es um einen schnell verfügbaren Nachschub – selbst wenn der restliche Körper mit ausreichend Kohlenhydraten und Fett vorsorgt ist. Tja, und schnell verfügbare Kohlenhydrate sind eben all die Dinge, die in einer Diät tabu sind.

Leider meldet sich der „Hunger“ auch dann, wenn wir eigentlich über genügend Fettreserven verfügen. Menschen, die chronisch unter Stress stehen, neigen deshalb vermehrt zu Übergewicht. Die Unterversorgung im Hirn will ausgeglichen werden, ganz egal, wie „satt“ der Körper eigentlich ist.

Gestresst? Dann ist dein Hormonlevel äußerst ungünstig zum Abnehmen...

Zusätzlich hindern dich bei Stress Hormone daran, abzunehmen. Bei Stress sind die Insulin- und Cortisolwerte erhöht, was die Umwandlung von Fett in Energie behindert. Die Fettverbrennung von gestressten Personen funktioniert deshalb nur unzureichend und es wird mehr Fett im Gewebe eingelagert als bei entspannten PErson. Ein dauerhaft erhöhter Cortisolsiegel wiederum sorgt dafür, dass vermehrt Fettsäuren aus den Fettzellen freigesetzt und wieder eingelagert werden. Aufgrund des hohen Blutzuckerspiegels wird Glukose wieder vermehrt in die Fettzellen transportiert und in Fett umgewandelt. Langfristig führt langanhaltender Stress somit in der Summe zur Gewichtszunahme. Ein dauerhaft hoher Cortisolspiegel fördert zudem den Proteinabbau und somit den Verlust an Muskelmasse. Verminderte Muskelmassen und erhöhtes Fettgewebe schalten unseren Stoffwechsel auf Sparflamme, sodass unser Grundumsatz sinkt und wir leichter zunehmen. Hinzu kommt, dass chronisch erhöhtes Cortisol durch Dauerstress unsere Verdauung herabsetzt und somit Verdauungsbeschwerden und auch Schlafstörungen folgen können. Zum Glück gibt es Strategien, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Das kannst du gegen Heißhunger auf Ungesundes tun

Damit du nicht durch Stress deine Fitnessziele behinderst, solltest du ausreichend Ruhepausen in den Alltag einbauen. Geeignet sind beispielsweise Yoga oder Autogenes Training. Auch Sport ist wichtig, weil er durch die Ausschüttung von Serotonin das Hungergefühl reguliert – aber Achtung: hier kommt es auf die Balance an! Sport soll nicht zur Pflicht oder zum Zwang werden, sondern in erster Linie Spßa machen. Ein langer Spaziergang in der Natur, mit dem Rad zur Arbeit fahren oder einfach mal die Treppen nehmen, helfen dabei Bewegung bewusster in den Alltag zu integrieren. Bei uns findest du in ruhigen Kursen wie FLE.XX WSG oder Yoga zu deiner inneren Mitte. Sprich uns gern an oder komm direkt in einen unserer Kurse vorbei!

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