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20.11.2020

🖊 TOP GYM Finest Fitness | Corona und Fressanfälle |

Corona und Fressanfälle: was können Sie tun gegen Heißhungerattacken im Homeoffice?

Lockdown, fehlende Sozialkontakte im Homeoffice, und psychischer Stress führen bei Ihnen zu Heißhungerattacken? Damit sind Sie nicht allein! 2020 ist für viele von uns ein Jahr der Herausforderungen. Kein Wunder, dass die neue Situation sich im exzessiven Putzen, in Hamsterkäufen oder Selbstoptimierungswahn äußert. Andere Menschen kompensieren die Belastungen mit Essen und entwickeln Binge Eating, Fressanfälle und andere Essstörungen. Was man dagegen tun kann? Das erfahren Sie in diesem Blog.

Homeoffice hat seine Vorteile: weniger Ablenkung durch die Kollegen, Arbeitswege, die Sie sich sparen können und freie Zeiteinteilung…Ein gefährlicher Nachteil hingegen ist die Nähe zum Kühlschrank. Nicht wenige kennen es, dass Arbeiten unterbrochen werden, um einmal kurz das Kühlfach zu plündern. Dieses Essverhalten kann teilweise regelrecht gefährlich werden, wenn das Gewohnheitsessen-aus-Langeweile zur Regelmäßigkeit wird und sich aus den Heißhungerattacken eine Essstörung entwickelt.

Ab wann gelten Heißhungerattacken eigentlich als „Essstörung“?

Nicht jede Tafel Schokolade, die Sie mehr oder weniger unkontrolliert essen, ist gleich ein Grund, sich verrückt zu machen. Wer im Homeoffice sitzt und immer wieder mal zum Kühlschrank geht, um zu snacken, tut das meistens, um sich von der Arbeit abzulenken.Solche gelegentlichen Eskapaden sind in Ordnung, solange sie nicht zur Gewohnheit werden.

Anders ist es hingegen aus, wenn das Essen zu einem Zwang wird. Eine solche Essstörung, bei denen Sie immer wieder unkontrollierbare Heißhungerattacken überkommen, nennt sich ‚Binge Eating‘. Die Dimensionen reichen beim Binge Eating von ganzen Packungen bis zu 2-3 Personen-Mengen. Bei einem solchen Suchtverhalten, sollten Sie einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen. Gegen gelegentliches Snacken aus Langeweile können Sie selbst aktiv werden, indem Sie diese Dinge tun:  

  • Schafft Struktur im Alltag

Ein gepflegter Arbeitsplatz im Homeoffice und Pausen, in denen Sie kurz vor die Tür gehen oder ichstretchen, helfen dabei, den Rhythmus beizubehalten. Planen Sie außerdem regelmäßige Essenszeiten ein.

  • Essen Sie sich satt!

Hier ein Joghurt, da ein paar Nüsse…Zu kleine Portionen sorgen dafür, dass Sie über den Tag verteilt mehr essen und so eher die Kontrolle verlieren. Besser sind deshalb größere Portionen, regelmäßige Zeiten und Pausen zwischen den Mahlzeiten.

  • Weiter im Plan…

Wenn Sie dennoch mal über die Stränge geschlagen habe, bleiben Sie entspannt: Um ein Kilo Körperfett zuzunehmen, müssen Sie rund 7.000 zusätzliche Kalorien essen. Eine ganze Menge also. Insofern hilft es, entspannt zu bleiben. Die meisten Fressanfälle entstehen nämlich überhaupt durch zu viele Verbote.

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