Menu

Aktuelles & News Immer was los bei uns

11.01.2021

🖊 TOP GYM Finest Fitness | #dryjanuary |

Dry January: Wie schädlich ist eigentlich Alkohol für Sportler? :

 

Neues Jahr, neues Ich – es ist wieder mal so weit: 2021 ist noch frisch, der Wille ist stark und wohin man auch schaut, werden Vorsätze zu einem neuen, besseren Ich laut. Ein Vorsatz scheint dabei für viele „weniger Alkohol“ zu sein. Das möchte man zumindest meinen, wenn man den Feed seiner Social Media-Kanäle durchscrollt, in dem ein Hashtag sich dieser Tage besonders häufig findet: „#dryjanuary“.

 

Was ist die Dry January -Challenge und was bringt sie?

Im #dryjanuary, oder auf Deutsch übersetzt „trockenem Januar“ ist der Name Programm: hier wird nach den meistens eher feucht-fröhlichen Feiertagen den gesamten Januar über auf Alkohol verzichtet. So sollen sich Leber, Blutdruck und Herz regenerieren, während der Wille gestärkt wird.

 

Das Konzept wurde 2014 von der Wohltätigkeitsorganistaion„AlcoholConcern“ gegründet und wurde 2015 dann endgültig bekannt, als die britische Regierung in einer Gesundheitskampagne zum alkoholfreien Monat aufrief. Auch heute sind die Briten neben den Franzosen und Schweizern ganz weit vorne, wenn es um den „Dry January“ geht. Vier Wochen lang auf Alkohol zu verzichten, istfür viele eine echte Herausforderung.

 

Alkohol und Sport? Keine gute Idee!

Gerade für Sportler kann es sich lohnen, eine Weile auf Alkohol zu verzichten, wie TOP GYM-Trainer Stephan verraten hat: „Alkohol ist ein Zellgift und deshalb absolut nicht zu empfehlen für Sportler.“

Als Zellgift blockiert Alkohol wichtige Prozesse, wie Fettstoffwechsel, Muskelaufbau und Zellregeneration.

„Unser Körper muss immer priorisieren, welche Prozesse stattfinden sollen. Kommt nun Alkohol ins Spiel, ist der Körper erst einmal damit beschäftigt, das Gift so schnell wie möglich wieder abzubauen.“

Alkohol ist nämlich – anders als man auf so mancher Party meinen könnte – kein essenzieller Nährstoff, sondern ein Giftstoff, den unser Körper so schnell wie möglich wieder loswerden möchte. Aus diesem Grund hat Alkohol auch einen vergleichsweise hohen thermogenen Effekt, was bedeutet, dass bei der Verarbeitung und Beseitigung viel Energie benötigt wird. Dennoch hat Alkohol viele Kalorien und senkt dazu auch noch die Hemmungen; oftmals ist es nicht nur das Glas Wein, dass dick macht, sondern die Tüte Chips, die dabei in den Mund wandert.

 

Alkohol und Sport: der Muskelaufbau ist erschwert

Auch die Leistung beim Sport ist nach dem Konsum von Alkohol eingeschränkt. Das weiß jeder, der schon mal versucht hat, mit einem Kater zu trainieren. Es kommt sogar noch schlimmer: Alkohol greift in den Hormonhaushalt ein und hemmt die Ausschüttung von Testosteron, das wir zum Muskelaufbau brauchen.  Zeitgleich wird die Ausschüttung von Cortisol, einem Stresshormon, angeregt, was es doppelt schwer macht, unter Alkoholeinfluss Muskeln aufzubauen, wie TOP GYM-Trainer Lars erklärt:

„Cortisol verhindert den Muskelaufbau und sorgt im Gegenteil dafür, dass Muskeln abgebaut werden. Alkohol wirkt deshalb katabol; wir können nicht richtig regenerieren und unsere Muskeln verschwinden.“

Für Sportler gilt deshalb: so wenig Alkohol wie möglich. „Ich trinke Alkohol nur auf Feierlichkeiten wie Geburtstagen oder Hochzeiten“, sagt Stephan. Einen Monat lang auf den Lieblingsdrink und das Glas Wein am Abend zu verzichten, kann da ein guter Anfang sein, das eigene Trinkverhalten besser im Auge zu behalten.

Challenge accepted.

 

‹ zurück