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06.02.2021

🖊 TOP GYM Finest Fitness | Krafttraining und Cardio? |

Corona, Lockdown und die neuen Laufschuhe. Gehörst du auch zu den Menschen, die seit Neuestem an der Weser zu finden sind, den Blick auf die GARMIN gerichtet ("Komm, heute knacken wir die 4er Pace!") und dabei ganz vergessen haben, wie sich eine Hantel so anfasst? Dann bist du in bester Gesellschaft - und leider ziemlich einseitig unterwegs. 

Wer auf Dauer immer nur läuft, riskiert nicht nur gähnende Langeweile sondern auch Verletzungen. Für eine saubere Bewegung -egal in welcher Sportart – brauchst du eine gut trainierte Muskulatur. Gleichzeitig nützt dir der schönste Bizeps nichts, wenn du es nur schnaufend zu deinem Auto schaffst. Ist schon klar, kaum einer ist Bodybuilder UND Marathonläufer und es wird wohl keinen Sportler geben, der in beiden Disziplinen Champion ist. Dennoch solltest du weder Kraft- noch Cardiotraining vernachlässigen. Anders als von manchen Sportlern angenommen, machen Muskeln nämlich weder langsam beim Laufen, noch stört moderates Cardiotraining den Muskelaufbau. Ganz im Gegenteil! Warum beide Disziplinen sich gegenseitig optimal ergänzen und wieso du gut damit fährst, sowohl Kraft- als auch Cardio in dein Training aufzunehmen, verraten wir dir hier. 

Cardio als Ergänzung zum Krafttraining

Viele Athleten, die Muskeln aufbauen wollen, fürchten sich vor Cardiotraining. Das ist völlig unnötig, denn Cardiotraining kann den Erfolg im Krafttraining sogar verbessern: Wer regelmäßig seine Ausdauer trainiert, kann auch beim Krafttraining länger durchhalten. Cardiotraining trainiert das Herz-Kreislauf-System und hält dich gesund; allein schon deshalb solltest du dein Krafttraining ein bis zwei Mal mit einer Cardioeinheit ergänzen. Dafür eignet sich Beispiel ein 20- bis 30-minütiges Steady State Cardio nach deinem Workout. Wer Zeit sparen will, kann auch mit kurzen Cardioeinheiten, wie beim HIT, den Fettabbau unterstützen. Solange du Cardiotraining nicht exzessiv betreibst, wirkt sich das Training auch nicht nachteilig auf deinen Muskelaufbau aus und du tust deinem Herz-Kreislauf-System etwas Gutes.

Krafttraining für Ausdauersportler

Andersrum haben Menschen, die vornehmlich ihre Ausdauer trainieren mitunter Angst, durch Krafttraining am Ende zu viel Muskeln mit sich herumschleppen zu müssen. Auch diese Angst ist unbegründet. Zum einen, weil man nicht plötzlich über Nacht kiloweise Muskeln aufbauen kann und zur Maschine wird (sonst hätten Bodybuilder ein ziemlich leichtes Leben). Zum anderen, weil eine ausgebildete Muskulatur den Körper auch bei Ausdauersportarten vor Verletzungen schützt. Krafttraining trainiert nicht nur deine Muskeln, sondern auch den gesamten passiven Bewegungsapparat, wie Faszien, Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen. Und von einer hohen Knochendichte und trainierten Bändern profitieren wir doch alle, oder? Krafttraining wirkt zudem Muskelabbau entgegen, der mit zunehmendem Alter oder bei starken Diäten einsetzt. Wer seinen Fokus sonst auf Ausdauer legt, wie zum Beispiel Läufer oder Triathleten, sollte beim Krafttraining auf funktionelle Übungen, die mehrere Muskeln gleichzeitig trainieren, setzen. Dazu gehören zum Beispiel Kniebeugen, Kreuzheben und Ausfallschritte. Diese Übungen zeigen wir dir gern bei uns im Studio, wenn wir wieder geöffnet haben.

Kraft- und Ausdauertraining - so macht es das TOP GYM-Team:

„Wie bei so vielen Dingen kommt es auch hier ganz auf die richtige Dosis an“, sagt Stephan aus dem TOP GYM, „richtig dosiert kann Ausdauertraining für eine bessere Regeneration sorgen und den Muskelaufbau sogar unterstützen. Der erhöhte Blutfluss im Körper sorgt für eine Kapilarisierung (Bildung neuer Blutkapillaren), was wiederum zu einer besseren Nährstoffversorgung der Muskulatur führt. Wir empfehlen in Kombination mit Krafttraining zwei Mal die Woche ein dreißigminütiges, moderates Ausdauertraining. Aber Achtung: zu häufiges oder falsch dosiertes Cardiotraining kann die Schilddrüse schädigen, sorgt für Muskelabbau und hemmt die Fettverbrennung.“

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